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Dieses Buch hat Karla (12 Jahre) im August am besten gefallen: Ferien mal ganz anders! Eigentlich hatte sich Sheila nur einen schönen Urlaub gewünscht doch diese Erwartung geht leider in Luft auf. Alles wäre so schön, wenn nicht Sheilas Stiefschwester (Die Tochter des neuen Freundes ihrer Mutter) ihr das Leben zur Hölle machen würde. Erstens schnarcht sie und zweitens ist sie total eingebildet. Doch auch dann nehmen die blöden Erwachsenen sie immer in Schutz. Auch Mario hat große Probleme, denn in dem Feriendorf, in dem sich auch Sheila befindet, muss er sich mit seiner Mutter verstecken. Denn der böse Zaidon, der Lord der Tiefe, will das Leben seiner Mutter für sich. Marios Mutter und er selbst können sich nämlich in Delfine verwandeln. Als Marios Vater das herausbekam schrie er nur: “Monster“ und verließ die beiden. Doch auch Sheila entdeckt diese Gabe. Als sie eines Nachts nicht schlafen kann, weil ihre Stiefschwester wieder schnarcht, geht sie an den Strand, mit der Postkarte die ihr Vater noch kurz vor seinem plötzlichen Verschwinden geschrieben hat. Als sie dann schon fast im Wasser steht, murmelt sie leise den geheimnisvollen Spruch, der auf der Karte steht. Plötzlich guckt sie auf sich herunter und sieht einen Delfin der im Wasser schwimmt. Das ist doch nicht etwa sie?? Am nächsten Morgen, als alle zum Strand hinunter gehen, will Sheila es genau wissen... War es nur ein Traum oder Wirklichkeit? Sie zieht sich an eine kleine Ecke des Strandes zurück und murmelt den Spruch nochmal. Schwups ist sie ein Delfin, doch dann hört sie laut und deutlich einen Hilferuf und kann es nicht glauben: Vor ihr schwimmt ein Delfin doch er hat eine ganz komische Lage... Dann sieht sie wie er in einem Fangnetz hin und her strampelt. Sie muss ihren Artgenossen doch wohl retten. Mit ihren Zähnen befreit sie ihn und als sie an Land sind sieht er sie mit großen Augen an. Mario hat noch einen Artgenossen gefunden! Von Gestaltwanderern, d.h. Menschen, die sich in Delfine verwandeln können, gibt es nicht viele. Dann erzählt er ihr die ganze Geschichte mit Zaidon und ... Sheila kann es kaum glauben: sie hat nicht nur einen Artgenossen sondern einen Freund gefunden! Eines Abends jedoch sitzt Mario schweigend auf ihrer Terrasse. „Meine Mutter hat sich entschlossen, zu Zaidon zu gehen um mich zu beschützen. Wir müssen sie retten!“ Und so begibt sich Sheila mit Mario auf die Reise. Und sie finden Zaidon. Zaidon braucht das Leben anderer, um selbst zu überleben. Er saugt Marios Mutter die Lebenskraft aus und benutzt sie als seine eigene. Doch es gibt Hoffnung. Wenn Sheila und Mario 10 besondere Steine finden, wird das Leben der Mutter gerettet sein. Doch können sie Zaidon vertrauen? Werden sie die Steine rechtzeitig finden und das Leben der Mutter retten? Doch dann finden sie heraus, dass es eine Prophezeiung zu diesen Steinen gibt. Wer alle Steine findet, kann das Tor der versunkenen Stadt Atlantis öffnen... Und sie geraten in ein Abenteuer an das sie nie geglaubt hätten.Das Buch ist hinreißend und wickelt einen langsam ein wie eine Spinne, die eine Fliege einspannt. Es ist spannend und jeder wird am liebsten gleich zum Delfin. Es ist traurig und lustig und es drückt viele menschliche Gefühle aus. Es ist ein Buch darüber, verlassen zu werden und doch auf eine bestimmte Weise wieder zueinander zu finden. Ich habe es 3 mal gelesen und werde es auf jeden Fall weiter empfehlen, denn solche Bücher muss man gelesen haben.
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